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rer mit Pferden nehmen, und Ihr Herr Gemahl— Sie ſind doch verheirathet, wenn ich fragen darf?“
Die Frage kam ſo plötzlich, daß Amalie von Seebald un⸗ willkürlich darüber erröthete, aber lächelnd antwortete:
„Nein; ich bin nicht verheirathet.“
„Aber Sie haben doch jedenfalls Begleitung,“ ſagte Charley.
„Ich bin ganz allein,“ erwiederte die Dame.
„Ganz allein?— und wollen ganz allein in den Wald hinein?“
„Und warum nicht?“
„Nu hören Sie, das nehmen Sie mir nicht übel,“ ſagte Charley, freundlich lächelnd,„das iſt denn nun doch wohl blos Ihr Spaß?“
„Aber weshalb um Gottes Willen?“ frug Fräulein von Seebald wirklich beunruhigt über das ganze Weſen des Man⸗ nes—„was kann mir denn im Wald geſchehn? Sind noch Indianer dort?“
„Indianer?— nein; am Fluß lagern vielleicht welche, aber die ſtehn unter Aufſicht und ſind harmlos.“
„Oder wilde Thiere?“
„Nun ja, es giebt wohl Bären und Panther da, aber man hört doch ſelten davon daß ſie Jemanden angefallen haben.“
„Was ſollte mich alſo ſonſt hindern?“
„Ih nun ja“ ſagte Herr Fiſcher—„es iſt wahr, es ginge ſchon, aber— ich weiß doch nicht, ich möchte nicht


