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Der Capitain meinte, ich würde bis Little Rock mitfahren müſſen.“
„Jedenfalls, jedenfalls,“ ſagte Charley ſchnell,„können dann bei mir logiren, ich halte auch ſeit einiger Zeit ein Hotel; mein Bruder hält zwar ebenfalls eins, und wir haben dadurch gewiſſermaßen eine Oppoſition gegeneinander, aber die Oppo⸗ ſition iſt ja die Seele der Geſellſchaft, der Lebenstrieb, der unſere ganzen Staaten zuſammenhält; was wären wir hier alle mit einander ohne Oppoſition?“
„Aber ich gedenke mich gar nicht in Little Rock aufzu⸗ halten,“ ſagte Fräulein von Seebald ausweichend.
„Es wird aber wohl Abend werden bis wir hinkommen,“ meinte Charley—„doch das können Sie ſich noch überlegen; hier haben Sie jedenfalls meine Adreſſe.“.
„Und welchen Weg ſchlage ich von Little Rock ein?“ frug die junge Dame, mit einer leicht dankenden Verbeugung die Karte nehmend—„der Platz liegt ſoviel ich weiß auf der anderen Seite des Stromes—.“
„Oakland grove?— ja wohl, aber an der Straße— prächtige Straße dorthin— ein Bischen naß, wenn's geregnet hat, aber ſonſt breit und famos durch den Wald ausge⸗ ſchlagen.“
„Und wann geht die Poſt dorthin ab?“ frug Fräulein von Seebald.
„Die Poſt?“— ſagte Charley, ſie raſch und erſtaunt dabei anſehend, ſetzte aber, ſich beſinnend, hinzu:„die Brief⸗


