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zuſammentraf. Meier aber ſah ihm, ohne ſeine Stellung zu verändern oder auch nur den Kopf auf die Seite zu drehn, ſo lange nach, wie er ihm mit den Augen folgen konnte, und pfiff dann leiſe und mit einem halb fpöttiſchen Grinſen vor ſich hin, als er in ſeiner Selbſtbetrachtung plötzlich durch ein von oben niedertönendes heiſeres Lachen geſtört wurde. Raſch ſah er empor, und erkannte den Scheerenſchleifer, der oben in der Barkaſſe lag, über deren Rand er gerade mit dem halben Ober⸗ körper herüberſchaute, daß ſich die Sonne an den blankge⸗ ſcheuerten Schultern des unverwüſtlichen fahlgrünen Rockes ſpiegelte.
„Gratulire zum Compagniegeſchäft“ ſagte er lachend, als er des Fleiſchers Blick begegnete—„Meier und Compagnie wird gar nicht ſo ſchlecht klingen in New⸗Orleans.“
„Danke“ brummte Meier vor ſich hin—„der Contrakt iſt noch nicht unterzeichnet— Du ſcheinſt Dir da oben aber Dein ſtetes Quartier genommen zu haben, Kamerad.“
„Schade daß ich ſo bald ausziehn muß“ ſagte der Schee⸗ renſchleifer, den Dampf aus ſeiner Pfeife dabei in weißen kur⸗ zen Wolken von ſich ſtoßend.
„Schade?— ich danke Gott daß ich das verfluchte Schiffs⸗ leben bald hinter mir habe— die Hände wachſen Einem ja zuſammen.“
„Bah“ ſagte der Scheerenſchleifer—„was verlangt ein Menſch mehr auf der Welt, was kann er mehr verlangen, als drei Mal zu eſſen den Tag, und Nichts zu thun, ohne weitere Expenſen. Ich wünſchte mir mein Lebtag nichts Beſſeres als


