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Waſchfrau im Zwiſchendeck neulich in Amerikaniſchen Dollarn bezahlen müſſen.
„Ja lieber Gott, ſo geht es uns auch“ rief Marie, die ebenfalls ihr Portemonnaie heraufgeholt hatte und es verge⸗ bens durchſuchte,„all unſer kleines Geld iſt ausgegeben und wir ſind des Webers Frau, der Frau Brockfeld, noch außerdem eine kleine Summe ſchuldig, die ihr der Vater verſprochen hat in Amerikaniſchem Gelde zu bezahlen ſobald wir an Land kommen.“
„Armer reiſender Handwerksburſch— ſeit drei Tagen keinen warmen Löffel im Leibe gehabt!“ ſagte in dieſem Augen⸗ blick der junge Burſch, indem er ſich halb ſchüchtern, als ob er nicht wiſſe wie der Scherz aufgenommen werde, den Da⸗ men mit vorgehaltenem Hute und tiefem Kratzfuß näherte— „möchte gern das Handwerk begrüßen, aber habe keinen ein⸗ zigen Schuſter hier vorgefunden.“
„Lieber Joſeph“ bat die junge Frau ſchmeichelnd,„bitte, laß doch nur einen Augenblick Deine alten häßlichen Papiere und ſieh Dir den armen Handwerksburſchen mit den beſtaub⸗ ten Stiefeln an— er kommt direkt von der Landſtraße, und— ah mir fällt etwas ein— Du hatteſt neulich kleines Engli— ſches Geld, das Du mir zeigteſt— Du haſt das noch, nicht wahr?— warten Sie einen Angenblick“ wandte ſie ſich dann raſch zu dem verlegen ſtehen bleibenden Burſchen—„Sie ſol— len gleich bekommen— nicht wahr, Du giebſt mir ein paar von den kleinen Stücken; die gelten auch in Amerika.“ „Aber liebes Kind, ich weiß wirklich nicht wo ſie ſind,


