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verſteht, denn er iſt Mordbrenner und Hexenmeiſter zu⸗ gleich; und das Bannen und Zaubern hat ihm die Stiene Horn gelehrt.—
Alle Beiſitzer des Gerichts fuhren zurück, und mur⸗ melten unter ſich: Die Horn? Die alte Horn oder die junge?—
Wo hat die Horn Dir's gelehrt, und mit welchen Worten? fragte der Gerichtshalter heftig, um den Angeber zu verwirren.—
Sie hat mich zu ſich gerufen, Abends in das Gärt⸗ chen, antwortete Bull frech, und hat geſagt, wenn ich folgſam ſein wolle, ſolle ich gut Gedeihen davon haben; und das Flachshannchen hat mir Milch zutrinken müſſen, die war am Blocksberge gemolken, und hat mir Feuer durch das Blut gegoſſen, daß ich nie mehr los konnte von der Hexenſippſchaft.—
Hannchen Horn? fiel der alte Prädikant ein, die iſt fromm und voll Gottesfurcht, und fehlt in keiner Predigt.—
Eitel Spott und Heuchelei und Teufelsliſt, lachte höh⸗ niſch der Inquiſit. Forſchet nur genau nach, ihr Herren, da findet ihr's wohl. Warum iſt ſie ſo weiß wie Schnee? Warum brennt die Sonne ſie nicht, wie andere Dirnen? Weil ſie ſich mit dem Mitternachtsthau wäſcht, und mit der Hexenſalbe anſtreicht. Warum ſpinnt ſie Fäden wie Seide? Warum iſt ihr Vieh blank und rein in jedem Wetter? Warum legt bei ihr die Henne zweimal im Tage? Warum trägt ihr Apfelbaum doppelte Fruchtlaſt? — Weil der Kater im Hauſe iſt, der kein weißes Härchen hat, und in dem der Satan wohnet, den ſie buhleriſch liebkoſet, daß es graulich anzuſchauen iſt. Und haben nicht die Leute den Böſen ſelbſt Nachts bei ihr
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