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noch ſchlimmer, legte ſich hin und ſtarb, und ließ meiner Großmuth die liebe Wittwe übrig. Da kommen ſie denn von Frankfurt, wollen das Feſt mitmachen, den Jung⸗ geſellen ſtreicheln, daß er ein Röllchen Goldſtücke zu Putz und Firlefanz hergibt, und beiher vielleicht einen Irrenhauskandidaten fiſchen. Der Hageſtolz, wenn auch ihr Spott, macht gute Miene zum böſen Spiel, iſt groß⸗ müthig jauf acht Tage, doch läßt er ſich nicht aus dem alten gutbefahrenen Gleiſe ſtoßen. Darum habe ich früh, wie alle Sonntag bei mir nach alter guter deutſcher Sitte geſchieht, allein getafelt, bin allein mit meinem Daniel heraufkutſchirt, und habe mich in der Einſamkeit mit Armerſünder⸗Reſignation auf die Folterſtunden prä⸗ parirt, welche mir als Cicerone zwiſchen den Herrlich⸗ keiten dieſes ſogenannten Paradieſes zugemeſſen werden dürften.—
Sie ſind ein entſetzlicher Menſch, ein wahrer Lapp⸗ länder. Sehen Sie nur, wie die junge Dame aufſteht und Ihnen den beſten Sitz zurecht macht, wie ſie ſo kindlich bittend herüberblickt. Eine impoſante, prächtige Nymphengeſtalt! Und das friſche, unſchuldige, apfelrunde Geſicht! und die Kindlichkeit und Demuth in der Hal⸗ tung! Sie ſind beneidenswerth, und die Fortuna iſt ſtockblind, daß ſie ſolche Pretioſen in die Nähe und Berüh⸗ rung eines gleichfalls Stockblinden zu bringen vermag.—
Sachte, mein glühender Enthuſiaſt! Die da iſt ge⸗ rade der Hauptanſtoß, der Wermuthstropfen im unwill⸗ kommenen Becher. Eine Art Nichte, und doch keine; ein adoptirtes Kind der kinderliebenden, ſentimentalen Schweſter. Und was ſo ein tunges Auge Verſchönerungs⸗ gläſer trägt! Den impoſanten Wuchs nennt unſer Einer maſſiv, das Apfelgeſicht ſcheint uns eine ächt ſchweizeriſche


