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Geklatſch der Wellen an den Schiffswänden tönte ein⸗ förmig aus der Tiefe herauf. Da näherte ſich ein ſchwarzer Haufen dem Bogſpreat und bei dem Dämmerlicht der Leuchte ward die derbe Geſtalt des Steuermanns, der ein blankes Beil auf der Schulter trug, an der Spitze ſeiner Geſellen ſichtbar.— Wer da? rief der Unteroffi⸗ zier.— Goddam! Was frägſt Du, deutſcher Tölpel? antwortete rauh der Seemann. Ich bin's, der Schiffs⸗ offizier, der nach dem Anker zu ſehen hat. Kümmere Du Dich um Deine Landböcke, wir führen kein Bajonett und gehorchen keiner Trommel.— Zurück! herrſchte ihm der bärtige Soldat zu. Niemand ſoll an den Bogſpreat, ſo ſagt meine Ordre.—
Ein furchtbares Gebrüll der Matroſen tönte zur Antwort und der wilde Steuermann hob das Beil. Da zogen die Soldaten die verborgen gehaltenen Waffen hervor, und die Mündungen der Gewehre ſchreckten die tobenden Schiffsleute zurück. Vater Tim, jetzt gilt's! rief da eine dumpfſchallende Baßſtimme. Wollen die Landhämmel nicht mit uns ſchwimmen, ſo ſollen ſie fliegen lernen.— Der Sprecher riß zugleich die nächſte Laterne vom Haken und ſtürzte damit der Schiffstreppe zu. Aber wie ward ihm, als auch da ihm ein ſtämmiger Krieger den Weg vertrat, und als er durch wollte, ihn mitſammt ſeiner Leuchte niederſchlug und viele Hände ihn faßten und knebelten. In demſelben Augenblick raſ⸗ ſelte Trommelſchlag im Raume, das ganze Deck war lebendig, überall ſtiegen bewehrte Soldaten herauf, und der hohe Commandant trat ſelbſt furchtlos zwiſchen die Meuterer.
Was wollt ihr? Wißt ihr, was Inſubordination heißt? Und wollt ihr koſten, wie feſt eine hanfene
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