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die Herzogin fort. Als Sie aber bei Empfang der wohlverdienten Ehrenlegion und Kreuzes an die Freude Ihres Vaters dachten, vergaßen Sie, auch an die mei— nige zu denken!
Das klang faſt wie Neid auf den armen Invaliden in Bicétre.
— Wie hätte ich wagen können, hieran zu denken! antwortete der Kapitain.
— Sie ſind ein wenig Egoiſt, mein beſter Kapitain, ſagte die Herzogin, denn Sie allein wollen nur gut denken... Auch iſt es ungerecht, mich wie ein gefühl— loſes Weſen zu betrachten!
— Ich beſchwöre Sie, Madame, geben Sie meinen Worten nicht eine ſolche Deutung!... Bei Gett, dies war nicht meine Meinung!
— Ich weiß es wohl! fuhr die Herzogin mit Milde und gleichſam ihren Vorwurf bereuend fort. Ich weiß ja, daß Sie eben ſo anſpruchslos und ſchüchtern, wie tapfer und unerſchrocken ſind!... Vielleicht hatten Sie auch Grund, mir etwas vorzuwerfen; leider weit entfernt von Paris während der verfloſſenen, unſeligen Monate, fand ich keine günſtige Gelegenheit, Ihnen Nachricht von mir zu geben... Ich bin Ihnen aber dennoch mit Aufmerkſamkeit gefolgt, und Alles, was ich von Ihnen hörte, rechtfertigte nur meine gute


