Teil eines Werkes 
2 (1859) Armand
Entstehung
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mein alter Vater freuen! Und der Sohn heiligte mit ſeinen Thränen, was der Krieger mit ſeinem Blut erobert!... Ich weiß nicht, was ich am meiſten be⸗ wundern ſoll; den fabelhaften Muth des Kriegers oder die Liebe des Sohnes, die mitten in dem berauſchenden Augenblick des Siegers nur für die Freude des Vaters Sinn hatte.

Der General machte eine Pauſe. Kaum fand ſich im Salon ein Auge, das nicht feucht geweſen wäre.

Namentlich aber waren es ein paar blaue Augen, die gleich bei Armands Eintritt in den Salon ihre Blicke auf ſein Antlitz geheftet und dieſelben nicht wieder von ihm losmachen konnten.

Dieſes Augenpaar, bald leuchtend vom Glanz der Begeiſterung, bald von dem der Thränen, gehörte einer von Schönheit und Diamanten ſtrahlenden jungen Dame.

Dieſe Dame hatte ihren Platz zwiſchen zwei älteren Frauen, die mit Verwunderung und Unruhe auf die unwillkürlichen Aeußerungen ihrer ſchönen Nachbarin lauſchten, während der General von Armands Helden⸗ muth ſprach.

Sie kennen alſo den jungen Officier? fragte

die Eine von ihnen. Ich ſollte ihn nicht kennen! rief die Jüngere.