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Der Mann bat jetzt ſeine Gattin, dergleichen in Zukunft zu unterlaſſen, und um ſie deſto mehr zu überreden, fiel er vor ihr auf die Knie und küßte ihre Hände.
Die Frau gelobte Beſſerung und entfloh nach acht Tagen in einen andern Luſtgarten, deſſen Be⸗ ſitzer ein Richter war.
Der Mann eilte zu dem Richter und ſagte zu dieſem ungefähr daſſelbe, was er zu dem Offizier geſagt, nämlich: meine Frau oder den Tod!
Der gerechte Richter, einſehend, daß der Tod eine allzu harte Strafe für einen Mann ſei, der ſeine Frau ſucht, gab ihm die Entflohene zurück.
Der Mann führte ſie wiederum heim, bat, kniete und weinte.
Die Frau gelobte zum zweiten Male Beſſerung, entfloh aber zum dritten Male in einen größeren Luſtgarten, deſſen Beſitzer und Schöpfer ein Herzog, aber auch weiter gar nichts war, wie dies mit Her⸗ zogen oft der Fall iſt.
— Geben Sice mir meine Frau zurück oder tödten Sie mich! rief der verzweifelte Mann dem Herzog zu.
Der Herzog ſchlug einen Mittelweg ein und ſagte zu dem Armen:


