Teil eines Werkes 
2 (1859) Armand
Entstehung
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— Ich will nicht hoffen, daß der Champagner im Glaſe verdirbt, murmelte die Marquiſe mit einem häßlichen Lächeln.... Aber es iſt merkwürdig, wie lange ſie draußen bleibt! ſetzte ſie nach einer Pauſe hinzu.... Der Fremde muß doch ſchon wieder ge⸗ gangen ſein, da es ſtill im Vorzimmer iſt!... Wohin ſie nur denken mag, da ſie nicht zurückkommt und mich hier ſitzen läßt!... Sie pflegt doch ſonſt nicht zu zögern, wenn es den Champagner gilt!

Wohin Deniſe in dieſem Augenblick dachte, das mochte Gott wiſſen; aber ſie kehrte nicht zurück.

Die Marquiſe verlor endlich die Geduld, deren ſie ohnehin nicht allzu viel beſaß. Sie ſetzte die kleine ſilberne Glocke heftig in Bewegung.

Aber auch dies half nicht.

Wieder verſtrichen einige Secunden.

Da plötzlich öffnete ſich die Thür leiſe und ein Kopf ſtreckte ſich durch die Oeffnung.

Das aber war nicht Deniſens hübſches Köpf⸗ chen!

Es war ein ſehr dicker Kopf, deſſen Antlitz, ob⸗ gleich im Uebrigen nicht häßlich, einen großen Mund mit breiten Zähnen und ein Paar Augen zeigte, die

mehr Fackeln als Sternen glichen. Selbſt der Schädel 16*