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bourg ganz zum Gefängniß gemacht. Mehr als 2000 Perſonen beiderlei Geſchlechts und aus allen Ständen ſahen ſich in dieſen Mauern eingeſchloſſen; hier ſaßen Danton, Camille Desmoulins, Heralt de Sechelles, Fabre d'Englantine, bis ſie durch die Guil⸗ lotine befreit wurden. Hier ſeufzte Frau von Beau⸗ harnais, bis ſie von Barras befreit ward; hier ſaß auch der berühmte Maler David und zeichnete wäh⸗ rend der Haft ſeine Entwürfe zu den Gemälden, die ſpäter die Galerien Luxembourg und des Louvre zieren ſollten. In dieſem Schloß gab am 10. Dechr. 1797 das Directorium, welches damals hier reſidirte, dem Bonaparte ein Feſt; hierher zog derſelbe erſte Conſul, als er daſſelbe Directorium geſtürzt. Hier ſtand vor den Pairès der Reſtauration der Marſchall Ney, im Jahre 1815 des Hochverraths angeklagt; hier nahm er, zum Tode verurtheilt, von Gattin und Kindern Abſchied und in den Gartenmauern des Luxembourg ſieht man noch die Spuren von Kugeln, mit denen er erſchoſſen wurde. Zwanzigmal hat man dieſe Spuren bedeckt und zwanzigmal ſind ſie wieder zum Vorſchein gekommen.
Die Uhr des Luxembourg zeigte halb zwei, als Armand Cambon den öſtlichen Flügel des Schloſſes betrat und in die reiche Bilder⸗Galerie dieſes Schloſſes
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