Teil eines Werkes 
1 (1859) Armand
Entstehung
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Zwiſchen den hohen Mauern dahin ſchlendernd und um die Ecke biegend, ſtieß Armand mit einer ſchwarzen Nebelfigur zuſainmen, die ebenfalls gerade um dieſelbe Ecke bog. Er beſah ſich den Mann von oben bis unten und erkannte ſeinen Nachbar.

— Guten Morgen! grüßte dieſer mit einem häßlichen Lächeln.... Schlechtes Wetter! ſetzte er hinzu, als Armand den Gruß mürriſch beantwortete.

— Und dennoch hier draußen? fragte Armand.

— Prieſter und dürfen vor keinem Wetter zurückbeben!

— Auch ich bebe vor Nichts zurück, wie Sie ſehen! antwortete Armand.

— Das beweiſt ein gutes Gewiſſen!

— Nicht immer! Es giebt auch böſe Gewiſſen, die vor nichts zurückbeben!

Leben Sie wohl, mein Sohn!

Armand verfolgte ſeinen Weg; bald aber erſchien es ihm, als folgte ihm Jemand. Er blickte zurück, ſah aber in dem Nebel nichts. Trotzdem vernahm er immer dieſelben Tritte. Er kehrte alſo entſchloſſen um, ging dem Schatten gerade auf den Leib und attrapirte wirklich ſeinen Nachbar.

— Ah, Sie verfolgen mich, ehrwürdiger Vater? rief er höhniſch.