Teil eines Werkes 
1 (1859) Armand
Entstehung
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So anſtändig gekleidete Leute wie Sie brauchen ſich nicht ein ſolches Obdach zu wählen, zumal wenn Sie einen Freund in der Nähe haben, den ich ſoeben dort im Fenſter liegen und Ihnen Zeichen geben ſah. Es iſt unchriſtlich von einem Geiſtlichen, ſeine Mitmenſchen der kalten Nachtluft auszuſetzen.

— Wir verſtehen nicht, was Sie meinen!

— Wir kennen weder Sie noch Ihren Nachbarn, betheuerle der Andere; Sie haben alſo kein Recht, uns ſo zu behandeln.

— Möglich; aber ich wette Hundert gegen Eins, daß Sie ein Meſſer in der Taſche haben, um einem armen Schlafenden die Kehle abzuſchneiden, wenn er ſich nicht gutwillig ausplündern läßt!

— Dieſe Beſchuldigung ſollen Sie verantworten! rief der Eine.

— Gut, ſo ſchreien Sie um Hilfe, verſetzte Armand, denn es iſt meine feſte Abſicht, Sie nicht ſo mit heiler Haut davon zu laſſen. Rufen Sie alſo, ſo lange Sie noch Zeit haben!

— uUm Gottes willen, was geht hier vor! hörte Armand plötzlich eine Stimme hinter ſich.

Armand wandte ſich und die beiden Kerle benutzten dieſen Augenblick, um ſich eiligſt aus dem Staube zu