Teil eines Werkes 
1 (1859) Armand
Entstehung
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Armand Cambon ſchloß das Geſchäft mit der Griſette ab, die ihm erröthend ihr Kupferſtück in Papier gewickelt überreichte, denn die nackte Kupfermünze war natürlich zu häßlich, um ſie einem ſo hübſchen Manne, wie Armand Cambon, geben zu können. Nachdem unſer Kaufmann ihr die Kette gereicht und ihr dabei einige Artigkeiten ſowohl wegen des hübſchen Papier umſchlages, als wegen ihrer hübſchen ſchwarzen Augen geſagt hatte, nahm er ſeinen Hut von der Straße und näherte ſich abermals der Pſyche mit dem Fünf⸗ francsſtück.

Inzwiſchen verließ die Griſette den Haufen und eilte ihrer Wege. Um Alles in der Welt hätte ſie es nicht mit anſehen können, wie eine andere Dame ihm fünf Francs für eine Waare gab, welche ſie mit nur eben ſo viel Sous hatte bezahlen können. Während ſie aber davon eilte, befeſtigte ſie ihre Kette um einen Hals, der auch nicht zu verachten war, doch müſſen wir der Wahrheit die Ehre geben und geſtehen, daß ſie, während ſie ſich entfernte, zuweilen das Antlitz zurückwandte und dankbar für die Artigkeiten, welche er ihr geſagt, mit ihren großen ſchwarzen Augen den Meſſingarbeiter aufſuchte. Ach, wie dankbar mit⸗ unter ſolche Augen ſind!

Aber Armand Cambon, der Undankbare, ſah vor

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