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lichen Zeiten nie darauf gelaſtet hatte. Jeden Tag, jede Nacht wurde irgend ein angeſehner Reeiſender, irgend ein reich beladener Wagen in dem bezeichneten Walde angegriffen; die tchaͤtigſten Nachforſchungen der Juſtiz waren umſonſt; die Schlachtopfer ſowohl als die ge⸗ raubten Sachen waren verſchwunden, wie unter dem Zauberſtabe eines Höllengeiſtes. Während die Koͤrper der Ermordeten in tiefen Gruben moderten, bereicherten ſich Briſtol und ſeine Gefährten, und blieben mehrere Jahre zum größten Aergerniß und Verderben dieſer Gegen⸗ den ungeſtraft. Endlich aber ſetzte Gott ihren unthaten eine Grenze, wie wir ſogleich erzäh⸗
len wollen.
3„Bis jetzt geht alles vortrefflich, ſagt eines Abends Briſtol zu ſeiner Frau; wir be⸗ ſitzen mehr als 8000 Guineen in Golde und
Koſibarkeiten; dein Vater hat ebenfalls große
Reichthuͤmer in den Haͤnden, und unſern Leuten geht nichts ab, denn wir theilen immer redlich. Noch einen Schlag zu guter letzt, noch dieſen einzigen köſtllichen Fang Anna, und wir ſind unermeßlich reich und koͤnnen dann die Graf⸗ ſchaft verlaſſen, um unſer Heil in der Fremde zu ſuchen.“
Anna war entzuͤckt, und ließ ſich die Vor⸗ theile und die Hoffnungen, die ans dieſem


