Teil eines Werkes 
2. Bd. (1821)
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den Reiſenden und Pferden umwerfen,— das waren fuͤr Briſtol nur Spielereien. Oft machte er ſich auch den Spaß, einem Pferde zwiſchen ſeinen Schenkeln den Athem zu benehmen, einen Stier mit einem einzigen Fauſtſchlag niederzu⸗ ſturzen, und die Hand eines ſtarken Laſttraͤ⸗ gers ſo zu druͤcken, daß das Blut unter den Ztgeln hervorſprang.

Eein Lieblingskunſtſtuͤck, das er oft macht, beſtand darin, ſich nach dem Beiſpiel der romiſchen Gladiatoren die Stirn mit einem dicken Strick zu umwinden, und dann die Adern ſo gewaltig anſchwellen zu laſſen, daß dadurch dieſer Strickbund zerſprengt wurde. Da, wie bekannt, die reichen Lord's und Gent⸗

lemen Englands große Liebhaber von Kaͤmpfen und Wetten ſind, ſo nahmen ſie gar haͤufig

dieſen Briſtol zum Gegenſtande derſelben; ganz London drängte ſich dann herbei, und es reg⸗ nete Guineen auf den beruͤhmten Athleten.

Bei einer einzigen Gelegenheit mußte unſer

nnuͤberwindliche Ringer dennoch unterliegen.

Es kam auf eine Wette an, welche zwei vor⸗ nehme Herrn vom Hofe gemacht, und wobei ſie eine anſehnliche Summe eingeſetzt hatten. Der erſte wäͤhlte Briſtol zu ſeinem Champion, der andere aber ließ aus Schottland einen der ſihiterſen Hochlaͤnder kommen, die dieſes

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