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er war jetzt unempfindlich gegen die Stimme des Gewiſſens,— ſeinen Dank ab, füͤr ihren gnaͤdigen Beiſtand.
Rachdem er ſich mit ſeiner kleinen Rotte in die Schluͤnde von Cagliari vertieft, und in unzugaͤngliche Hoͤhlen eingehauen hatte, hielt er einen Rath, worin beſchloſſen wurde, daß man in Neapel ein Mitverſtaͤndniß unterhalten, auch ſich eines in der Naͤhe liegenden alten, von einem achtzigjaͤhrigen Herrn bewohnten Schloſ⸗ ſes bemaͤchtigen, und die Zugaͤnge zu denſelben ſo ſchwierig machen muͤſſe, daß dieſe Burg nur mit Kanonen und durch eine regelmaͤßige Bela⸗ getung zu erobern ſey. Domparelli verſicherte, daß er es auf ſich nehme, das Schloß zu be⸗ zaubern, und brachte es durch ſeine Redekuͤnſte und Marktſchreiereien ſo weit, daß ſeine Leute ſelbſt uͤberzeugt wurden, daß irgend ein mäch⸗ Geiſt der Hoͤlle in ihm wohne.
Alles, was Leben hatte auf beſagten Schloſſe, wurde ermordet, die Leichname in die tiefen Gräben geworfen, und die Zugaͤnge und⸗ Außenwerke der Burg mit taͤuſchenden Gaukel⸗ werken und Zaubereien aller Art angefuͤllt; nicht mehr als vier und zwanzig Stunden brauchte unſer Räuberhauptmann zu allen die⸗ ſen Verrichtungen. Die erſten Monate vergin⸗ gen unter Raͤubereien und ſchrecklichen Mord


