Teil eines Werkes 
2. Th. (1824)
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Capitain:„Warum trauern Sie, da Sie einer ſchönen Zukunft entgegen gehen! Seyn Sie ſtark, daß Sie der gegenwaͤrtige Schmerz, der doch ein vergeblicher iſt, nicht uͤberwindet. Verlangen Sie denn der Einzige zu ſeyn, dem das Geſchick erfüllte Wuͤnſche in den Schooß ſchuͤttet? Errungen will das hoͤchſte Gut ſeyn, wie Gemeines wird's uns nicht zuge⸗ worfen und jeder Schritt, der uns ihm naͤher fuͤhrt, iſt Lohn fuͤr Muͤhe und Arbeit. Ein treues Weib und zwei geliebte Kinder ließ ich in England zuruͤck und ging, wohin die Pflicht mich rief. Ob Sie Ihre Braut wohl mehr lieben, als ich meine Gattin? Aber wenn der Mann entſchieden hat, dann ſoll er unverzagt und muthig ſeine Bahn vollen⸗ den und ſie nicht mit Thränen der Weich⸗ lichkeit benetzen, noch Seufzer und Klagen hoͤten laſſen. Eine Laſt, recht gefaßt, iſt nur eine halbe Laſt. Verſtand und Gefuͤhl ſey des Mannes Krone, nicht der Verſtand, nicht das Gefuͤhl allein. Will's Gott, ſo ſehen