Teil eines Werkes 
2. Th. (1824)
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Die Madam Berklei erhielt ein Ant⸗ wortsſchreiben von Robert aus Jamaika. Er mißbilligte in demſelben das rauhe, unge⸗ buͤhrliche Betragen ſeies Bruders; aber er ermahnte ſie auch zur Nachſicht und Guͤte gegen denſelben und bat ſie, um einiger Flek⸗ ken willen den Werth dieſes köſtlichen Edel⸗ ſteins nicht zu verkennen.„Wer von den Sterblichen,“ ſagte er,„waͤre ohne alle Schwächen und ein Muſter motaliſcher Voll⸗

kommenheit! Einer habe mit dem Andern

Geduld. Eine Kränkung, die wir erlitten, ſoll uns von dem beſten Freunde nicht zu⸗ ruͤckſcheuchen, er hat ja ſo viele Mittel und wendet ſie gewiß an, ſein Unrecht wieder gut zu machen. Es giebt ſo viele leichte Pflich⸗ un, auf deren Erfuͤllung ein geringer Lohn ſtczt, aber die ſchweren, die Kampf und Selbſtverleugnung fordern, die Edelmuth ge⸗ bieten, die ohne Selbſtbeherrſchung nicht voll⸗ bracht werden, die ſind des hoͤchſten Preiſes würdig. Segnet, die Euch fluchen.“ Jetzt