Teil eines Werkes 
2. Th. (1824)
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frommen Geiſtlichen vermaählen. Nicht irpi⸗ ſches Vermoͤgen, die Tugend ſoll in der Wahl entſcheiden.“

„Sie haben das Geluͤbde beſchworen, ehe ſie's thaten,“ ſprach Leland,„zum Wieder⸗ ruf darf ich ſie nicht bewegen, ob ich auch manchen Grund dagegen hätte; aber das bitte ich ſie, halten ſie Gott, halten ſie ſich ſelber Wort, ſo ſchwer es ihnen auch wird. uUnd warum follte es nicht der Fall ſeyn können, daß die Tochter eines Geiſtlichen ihrem Sohne ober der Sohn eines Lehrers ihrer Tochter gefiele? Ein anderes Geluͤbde konnten ſie waͤhlen; aber auch dieſes kann Beweis ihres Danks gegen die Religion Gottes ſeyn, de⸗ ren Schätze ſie eben in ihrer Krankheit ken⸗ nen lernten.“

„Dies Geluͤbde hat mich nie gereut,“ fuhr Workwich gegen ſeine Gattin fort,„und daß meine Kinder es waͤren, die ihm ein

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