Teil eines Werkes 
2. Th. (1824)
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Frau war ſie am liebſten. Ein Schmerz, ein Glaube, eine Hoffnung bewegte die Her⸗ zen der Beiden, ſie ſtimmten in einem Wun⸗ ſche zuſammen und hatten ein Verlangen, eine Sehnſucht. William war immer der Hauptgegenſtand ihres Geſpraͤchs, ſie ermuͤ⸗ deten nicht, von ihm zu reden und an Stoff fehlte es ihnen nie. Sie glaubten dann ru⸗ higer zu werden, wenn ſie nur erſt einen Brief von ihm empfangen haͤtten, der ihnen ſeine gluͤckliche Ueberkunft nach Jamaica und ſeinen Empfang bei dem Onkel Robert mel⸗ dete. Fuͤr eme beſondere Gnade des Him⸗ mels, zu ihrem Troſte, fuͤr Williams Erhal⸗ tung hielten ſie es, daß die Witterung in langer Zeit nicht ſtuͤrmiſch war, die ſie genau beobachteten und daß ſogar guͤnſtige Winde wehten, die ſeine Fahrt beſchleunigen konnten. Ach, was erforſcht nicht das Auhe, was er⸗ waͤgt nicht das Gemuͤth einer zaͤrtlich geſinn⸗ ten Seele, um ſich in weiter Ferne von ge⸗ ſiebten Menſchen zu troͤſten und— zu aͤng⸗