denden Beweiſen eines muͤtterlichen Wohl⸗ wollens und nun, da die Heirath vollzogen war, vergaß auch Workwich ſeinen fruͤhern Verdruß und machte Eliſabeth zu ſeinem Liebling. Sie war dagegen auch die liebe⸗ vollſte, dankbarſte Tochter und gab es ihrem Schwiegervater ſo recht zu erkennen, wie werth ſie ſeiner Guͤte ſeyo. Nur Anna ließ es ihr merken, daß ſie ſo gluͤcklich nicht ſeyn könne, wenn ſie an eine ungluͤckliche Freun⸗ din denke und dieſe immer ver Augen habe.
Die Berklei fand ein wehmuͤthiges Ver⸗ gnugen darin, ſich die Seelenſtimmung ihres Sohnes ganz zu vergegenwaͤrtigen und dachte ſie ſich als eine ſehr truͤbe und bemitleids⸗ werthe. Welchen Kampf hatte es William wohl gekoſtet, ſich ſo weit von einer Mutter zu entfernen, an die er mit den unaufloͤsli⸗ chen Banden der edelſten Kindesliebe gekettet war; wie mußte die Qual ſein Herz zerrei⸗ ßen, als er ſich von ſeiner theuern Anna in


