Teil eines Werkes 
1. Th. (1824)
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13 Beiſpiel, ſie haben keinen Troſt und keine Freude an ihm und ſie betrachten ihn zuletzt als einen Gaſtwirth, der ihnen freies Logis und Koſt giebt, welcher von ſeinen Gäſten keine Bezahlung fordert. Ohne Tugend giett es kein Verdienſt und ohne Verdienſt keine Achtung, keine Liebe und keinen Dank.

Aber das frobe, hoͤchſt begluͤckte Leben in Workwichs Hauſe wurde bedroht und getruͤbt juſt zu einer Zeit, in der er ſich fruͤher am beneidenswertheſten getraͤumt hatte, und zwar von denen, deren Wohlthaͤter er war, an deren dankbarer Vergeltung er keinen Augenblick zweifelte. Seine beiden, ſchon erwachſenen Kinder ſtellten ihm den traurigen Beweis, daß unſere liebſten Hoffnungen unerfuͤllt, daß wir von dem Ziele unſerer Wuͤnſche fern bleiben, daß das Menſchenleben nichts Voll⸗ kommnes liefert, und daß uns eine unſicht⸗ bare Macht, fruͤher oder ſpaͤter, unvermeid⸗ lichen Kämpfen unterwirft.