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te— ich glaubte nicht daß mein graues Haupt noch eine ſolche Laſt tragen koͤnnte— ach! ich hatte noch keinen tiefen, Herz zermalmenden Kummer empfunden jezt kenne ich den groͤß⸗ ten von allen— Vater⸗Schmerz!— er konnte nicht weiter ſprechen, mußte ſich ſetzen, und winkte mir gleichfalls Platz zu nehmen. Dieſe Srimmung war gerade diejenige, in der ich gewuͤnſcht hatte ihn anzutreffen. Das erſte Aufbrauſen, der ſo natuͤrliche Durſt nach Rache, war in das brennende Gefuͤhl ſeiner Ohnmacht, dieſes in tiefe Schwermuth, und endllch in gaͤnz⸗ liche Muthloſigkeit uͤbergegangen— ſo mußte ich ihn haben.— Wo iſt meine Caroline? frug er, als ich Platz genommen hatte.— Dieſe Frage hatte ich ſo geſchwinde nicht erwartet; die Tochter aber kannte ihren Vater, der Brief hatte alles bewirkt, was ſie voraus geſehen hatte. Nun nahm ich keinen Anſtand mehr, ihm mei⸗ nen ganzen Plan zu entwickeln; als ich auf den Punkt kam, wo eine ſchone Ausſicht fur die Zu⸗ kunft ſich allmaͤhlig erdffnet, ſchuͤttelte er wehmuͤ⸗ thig laͤchelnd den Kopf— nun unterſtuͤzte ich meine Hoffnungen mit Gruͤnden, bewies ihm, daß, was unter gegenwaͤrtigen Umſtaͤnden eine platte Unmoͤglichkeit ſey, nach dem Tode des Fuͤrſten nur Muth und Entſchloſſenheit koſten wuͤrde— da funkelten ſeine Augen, der Ton ſeiner Stimme wurde feſter, er ergriff meine Hand indem er ſagte— Herr von Wahlberg!


