Teil eines Werkes 
3. Theil (1804)
Entstehung
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Summer. Langſam! da mlch nun das Schickſal zum Fxecutor testamenti deines Va⸗ ters auserkohren zu haben ſcheint; ſo will ich auch mein Amt mit dem gebuͤhrenden Ernſt und der pflichtmäßigen Gewlſſenhaftigkeit verwalten (indem er einen forſchenden Blick um ſich wirft) Der alte Korporal, der mich eben mit des Verwalters Pudel verglich, hat mir ſo man⸗ ches in die Kreuz und Oueer unterwegs er⸗ zaͤhlt, daß ich nicht recht aus dem allem her⸗ aus kommen kann. Praͤſentire mich vor allen Dingen dem Fraͤulein von Winterſee!. und ihre Frau Mutter!..

Ludolph. Hier!(Verbeugungen von bey⸗

3 den Seiten)

Summer. Ich bedaure, mein gnadiges 3 Fraͤuleln, daß ich ſchon in dem erſten Augen⸗ 3 blick unſerer Bekanntſchaft ihnen etwas Unan⸗ 11 genehmes ſagen muß 5

3 enlilte.(verlegen) Wie ſo, mein Herr! Summer. Ich muß mich als Fxecutor testamenti ihrer vorhabenden Verbindung mit dieſem Herrn formlich widerſetzen

Ludolph. So!(iichelnd) Meln Vater wird mir doch nicht etwa eine Braut beſtimmt haben

3 Summer. Es iſt mein Ernſt, Freund noch einmal, ich lege Proteſtation ein,(indem

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