Teil eines Werkes 
3. Theil (1804)
Entstehung
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Der Miniſter hatte ſelbſt etnen Spieltiſch her⸗ vorgeruͤckt, ich legte mein Portefeuille darauf, und ſchlug es auf. Mit einem lauten Ach! der Veberraſchung fiel Augaſte auf die Skizze. Wie iſt das möglich? nief ſie die zweyte Mi⸗ nute darauf, indem ſie ſelbige dem Miniſter uͤberreichte. Nun folgte ein Ausruf dem an⸗ dern. Die Damen nahmen wieder Platz auf dem Sopha und ich beendigte meine Skizze. Das muß ich ihm zeigen! ſagte Auguſte, in⸗ dem ſie ſelbige in ihr Taſchenbuch legte. Thun ſie das! erwiederte der Miniſter ſehr ernſt⸗ haſt. Ich ſah dle Hausfrau mit fragenden Augen an, ſie fand aber, wie es ſcheint, nicht fuͤr gut, meine Neuglerde zu befriedigen.

Der Miniſter begleitete mich bis in's Vorzim⸗ ner, und indem ich mich verbeugte, reichte er mir die Hand und ſagte: Ich werde heute noch mit dem Fuͤrſten von ihnen ſprechen, und gewiß nicht ohne Erfolg, wenn ſie anders, was ich glaube, ein vernuͤnftiger Mann ſind ich werde ſie rufen laſſen rief er mir nach.

Ss iſt doch ſonderbar! Ich kom⸗ me aus dem Schauſpielhaus; die B. ſche Geſellſchaft ſpielt hier drey Monate im Jahr ich ſtand noch an der Thuͤr und ließ mir wech⸗ ſeln, da rauſchte elne Dame an mir vorbey, von einem Livreebedlenten begleitet. Ich blickte um, es war Auguſte, ſie erkannte mich