Teil eines Werkes 
1. Theil (1804)
Entstehung
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Unſer. Ein vermaledeyter Kerl aber nur Geduld eergreift ihre Hand) Horen ſie, Julchen, ich fuͤhle es, hol' mich der Teufel! wir beyde paſſen nicht in die elegante Welt wenn es ihnen alſo recht waͤre, ſo laſſen wir uns Morgen in aller Stille kopuliren und ſchleichen uͤbermorgen zum Thore hinaus. Mein Forſter ſchreibt mir ohnehin, daß die Bauern uͤber das viele Wild zu klagen anfangen und da ging es in einem hin!.

Julte.(lächelnd) Was ſagſt du dazu, Kuſine?

Sophie;(ſpoͤttiſc) Weil es doch in einem hinginge!.

Unſer. craſch) Ja freylich! ja!. nicht wahr?

Julie.(ſchlagt ein Nun denn meinet⸗ wegen!

Unſer. Gfaßt ſie mit Ungeſtüm in die Arme) Vivat! Bruder Fritz! laß dich kuͤſſen. Haſt mich, hol's der Teufel! ſeit vier und zwan⸗ zig Stunden wle eln angeſchoßner Vierzehnter her⸗ um gehetzt!.

v. Sinzenheim.(zu Sophie leiſe und ſchuͤchtern) Theures Fraͤuleln! dieſes Beyſpielz wenn ich duͤrfte!(ſein Mund ruht auf ihrer Hand, indem ſein Blick voll inniger Liebe auf ſie hin⸗ neigt.)

Sophie. Cebenfalls leiſe und bebend) Spre⸗ chen ſie mit meinem Vater!

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