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wirklich maͤnnlichen Muth verbindet!.(ſie ſteckt zwey Wandleuchter an, und loͤſcht die Laterne aus.)
Fried. von Walberg. Rber, Schweſter, laß uns den Fall ſetzen, der Schurke beſaͤße eben ſo viel Muth als Riedertraͤchtigkeit— ſein Stand, ſein Geſchlecht ſetzt es voraus, daß er in den Waffen geuͤbt iſt— du treibſt ihn nun aufs aͤuſ⸗ ſerſte, er ſtellt ſich..
Julte. So kann er doch nicht kaltbluͤthiger ſeyn als ich!...
Fried. von Walberg. Er ſchießt. trift!— du ſinkſt! und ich ſollte. neln, nein!(man hoͤrt ein leiſes Geraͤuſch im KFabinet links— Julie winkt laͤchelnd ihrem Bruder.)
Julie. Laß es gut ſeyn, Fritz— das alles haſt du mir ſchon zehnmal wiederhohlt. ich ha⸗ be alles reiflich uͤberlegt.— Der Graf. mel⸗ ne gute Sophle wird mir's verzeihen, daß ich ei⸗ nen Augenblick ihren Namen mißbrauchte, um
ihn hieher zu locken— der Graf giebt mir entweder
eine ſchriftliche Erklaͤrung, die ihn auf ewig brand⸗ markt, und mich auf das vollkommenſte rechtfer⸗ tigt, oder„ wir ſchlagen uns...
Fried. v. Walberg. Nun denn in Gottes Namen!(er ſchlaͤgt den Mantel zuruͤck und legt zwey Pi⸗ ſtolen auf den Tiſch) Ich habe mir dieſe Schmarre (auf den Backen deutend gehohlt, weil mich mein Geg⸗ ner ein altes Weib nannte— und dir werden vielleicht ein paar Rippen durchgeſchoßen werden, weil.. well du nicht der Exlieutenant Walberg ſeyn wlllſt!,
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