Teil eines Werkes 
2. Bd. (1870)
Entstehung
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dieſem Ramon ins Reine bringen werde, wenn ich das Glück habe, ihn zu treffen.“

„Und nun“ rief Scherflein,„da wir wiſſen, wohin wir zu ziehen haben, ſo wollen wir drei Männer uns gleich morgen auf den Weg machen, um Inez' Vater zu befreien.“

„Und ich“, ſagte Inez,„werde mit Euch gehen.

Jetzt habe ich noch beſſere Gründe, das zu thun, als bei Eurem beabſichtigten Zuge nach unſerer Hacienda.“

Pedrillo aber ſchüttelte den Kopf.

„Morgen geht das noch nicht! Der Schnee liegt noch, und nur allzu leicht könnte das Schickſal Manuel's auch das unſere werden. Man kann von hier aus die höhern Theile der Cordillera ſehen; be⸗ ginnt dort der Schnee zu verſchwinden, dann ſind unſere Wege frei, und die Sennoritta mag uns dann begleiten, es wird nicht allzu beſchwerlich für ſie ſein.“

Inez nickte zuſtimmend, und als einige Tage ſpäter die gewünſchten Zeichen im Gebirge wahrgenommen wurden, beſchloß man die Reiſe anzutreten.

Beate ſchloß ſich dem Zuge an, und man verſchloß das Haus auf ähnliche Weiſe, wie es Kohlweg und Scherflein bei ihrem erſten Auszuge gethan hatten.

„Wir werden Deinen Vater finden“ ſagte Scherflein. „Ich zweifle nicht, daß uns Pedrillo, die treue Seele,

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