Teil eines Werkes 
2. Bd. (1870)
Entstehung
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bereiten,aber, Gott ſei Dank, noch niemals wie heute. Der Himmel ſcheint verſchwunden zu ſein und die Erde macht ſich, damit man von ihr nicht auch Aehnliches denken möge, durch fortwährendes Rütteln und Schüt⸗ teln bemerkbar. Von Ihnen, liebes Käthchen, ſehe ich kaum einen dunklen Umriß, und hörte ich die Pferde nicht ſchnaufen, ſo wüßte ich nicht, wo ſie ſich befän⸗ den. Ich bin begierig, wie unſer Lagerplatz ſich mor⸗ gen ausnehmen wird.

Käthchen ſeufzte tief auf und bot ihm, ſich in ihre Decken hüllend, eine gute Nacht.

Trotzdem daß der Boden unter ihnen wiederholten ſtärkern oder ſchwächern Schwankungen unterlag, ſchlie⸗

fen Käthchen und Kohlweg doch endlich ein, und

als ſie erwachten, ſtieg eben die Sonne hinter den Ber⸗ gen empor, die Wolken am Himmel waren verſchwun⸗ den und nur ein leichter Nebel ſchwebte noch über ein⸗ zelnen Stellen der Gegend.

Das Glück hatte ihnen eine ziemlich ſichere Stelle zugewieſen, es war kein Berg in der Nähe, keine Kluft, dafür aber ſah Kohlweg in einiger Entfernung das Blinken von Waſſer, von einer kleinen Quelle herrüh⸗ rend. Er führte die Pferde dorthin, ſie zu tränken und für Käthchen und ſich ſelbſt Waſſer zu holen.

Da die Thiere in der Nacht es aus Furcht