Teil eines Werkes 
1. Bd. (1870)
Entstehung
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wurde durch Zurufe ſeiner Leidensgenoſſen in dieſem Vorhaben beſtärkt.

Der größte Theil ſeiner Habe befand ſich in den Satteltaſchen ſeines Pferdes und er beſchloß deshalb, vor allem nach ſeiner Fonda zu eilen und von dort zu Pferde zu entfliehen.

Der Fremde, der nicht Haus und Hof beſitzt, nicht Weib und Kind, iſt in ſolchen Fällen um ein gutes Theil beſſer daran als der Mann, der neben der Sorge für ſein eigenes Leben auch noch durch die Angſt um die Seinen gequält wird und befürchten muß, in wenigen Minuten an den Bettelſtab zu kommen.

Was Kohlweg betraf, ſo kam es ihm vor, als ſtürzten gerade auf dem Wege, welchen er einſchlagen mußte, die meiſten Häuſer zuſammen. Sparren, Breter und Ziegel fielen vor und hinter ihm nieder, Steine kollerten zu ſeinen Füßen, er mußte über Schutthaufen ſteigen und wurde von den mit gleicher Heftigkeit an⸗ dauernden Erdſtößen ſelbſt mehrmals niedergeworfen.

Er begann zu zweifeln, ob er lebend die Fonda erreichen würde, dennoch aber ſetzte er ſeinen Weg fort, ſo gut es eben ging, und fand, als er jetzt um eine Ecke bog, daß die vor ihm liegende Straße weniger gelitten hatte als jene, welche er ſo eben verlaſſen. Raſch ſprang er längs der Seite der Straße da⸗