Teil eines Werkes 
1. Bd. (1870)
Entstehung
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„Nein; ich bin überzeugt daß Sie das nicht thun werden.“

Mauſert nickte befriedigt.

„Können Sie ſchweigen?“

„Wie das Grab!“

„Narrenspoſſen“, rief der Advocat.„Das Grab ſchwatzt wie ein altes Weib. Bedenken Sie nur, welche Teufeleien die Arſenikleichen erzählen, welche man wie⸗ der ausgegraben hat. Aber ſcheuen Sie die Arbeit, die horribelſte, furchtbarſte, ungeheuerſte Arbeit?“

Jakob zog die Schulter.

„Ich werde thun, was in meinen Kräften ſteht, was menſchenmöglich iſt, und reicht der Tag nicht, ſo muß die Nacht aushelfen.“

„Pfui, junger Mann“, entgegnete Mauſert mit miß⸗ fälliger Miene,„man muß nichts übertreiben. Aber jetzt kommen Sie, ich will Sie auf Ihre Stube führen.“

Es war eine hochgelegene, helle und freundliche Stube im Hintergebäude, welche der Advocat ſeinem neuen Schreiber anwies, bereits vollkommen zum Em⸗ pfange eines Bewohners hergerichtet. Dann wurde dieſer in die Hausordnung eingeweiht, indem Mau⸗ ſert ſagte:

„Frühſtück auf der Stube, Mittags⸗ und Abendmahl