Teil eines Werkes 
2. Bd. (1865)
Entstehung
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nun, daß er ſich zu mehr Enthüllungen hinreißen laſſe, als er bei ſeinem erſchütterten Vertrauen auf Angri's unbedingte Hingabe beabſichtigt hatte, und ging einige⸗ mal im Zimmer auf und ab, um ſich zu beruhigen. Dann ſprach er, vor Camillo ſtehen bleibend:Sie haben mir opponirt, Angri. Ich hoffe aber, Sie werden mit mir zufrieden ſein, wenn ich Ihnen ſage, daß ich Ihrem Schwager die Naturaliſation verweigert habe. Ja fuhr er in einem gereizten Tone fort, als er das Erſtaunen bemerkte, das wie ein Blitz über Camillo's Züge zuckte, aber ſogleich unterdrückt wurde,ja, Prinz Angri, ich habe dem Grafen Orkum das Bürgerrecht in Neapel verwei⸗ gert und ihm freigeſtellt, nach meinem alten Großher⸗ zogthum Berg zurückzukehren, wo ihm durch den Tod ſeines Neffen ein großes Beſitzthum zufallen wird.

Durch den Tod ſeines Neffen, Sire? fragte Ca millo, durch dieſe zweite Kunde beunruhigt.Ew. Ma jeſtät meinen doch nicht den Neffen, welcher hier in Nea⸗ pel war und das Unglück gehabt hat, unſchuldig in eine Unterſuchung verwickelt zu werden?

Ja, ja, den meine ich! rief der König.Unſchul⸗ dig, ſagen Sie? Die Militärcommiſſion iſt anderer An⸗ ſicht. Nun, mein Prinz, auf die Gefahr, mir in dieſem Punkte von neuem Ihre Unzufriedenheit zuzuziehen, muß

ich Ihnen ſagen, daß ich den jungen Mann, weil ſeine