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Krockow, im vollen Bewußtſein der Wichtigkeit ſeiner Nachricht. „Was ſagſt Du?“ rief der König erſtaunt.„Wie kannſt Du das erfahren haben?“
Krockow berichtete, daß er noch zwei Tage auf Fünen ſich verborgen gehalten, da er in dem Edelhofe, wo er früher im Quartier gelegen, eine Zuflucht ge⸗ funden hatte, ſicher vor jedem Verrath. Der Gutsherr hatte die Nachricht, welche er eben gemeldet, aus dem Munde eines hohen däniſchen Officiers, ſeines Ver⸗ wandten, erhalten und ihm mitgetheilt, als er ihm das Fiſcherbvot verſchafft hatte, das ihn nach Seeland überſetzen ſollte. Im Lager der Verbündeten ſolle eine große Entrüſtung über den Admiral Ruhter herrſchen, der ihnen mit Entſchiedenheit die Mittel verweigerte, ihren Sieg zu benutzen.
Der König hörte den Bericht ſeines Pathen auf⸗ merkſam an, befragte ihn noch über Manches und ent⸗ ließ ihn ſehr gnädig, um ſofort mit ſeinen Räthen die Wahrſcheinlichkeit der erhaltenen Meldung in Erwä⸗ gung zu ziehen. Sie beſtätigte ſich bald auf andern Wegen, der Grund war klar: Holland wollte zwar Schwedens Uebermacht verhindern, aber nimmermehr Schwedens Untergang bewirken.
„Das übermüthige Krämervolk hat ſich der Waage


