Teil eines Werkes 
1. Theil (1862)
Entstehung
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Geſchrei ein. Nur eine geringe Waſſerſtrecke noch, dann war der feſte Boden gewonnen im Lauf dann zur Brücke, die über den Graben führte, zum Thore, das eine unbegreifliche Nachläſſigkeit, weil man ſich hier ſo ganz ſicher geglaubt, nicht geſperrt hatte! Am Thore aber aber es ein hitziges Gefecht, das der grauende Morgen beleuchtete. Der Prinz hieb zuerſt ein, viel däniſche Piken richteten ihre Stöße auf ihn, ſein Pferd wurde verwundet, ihn ſelbſt traf ein Stich, der aber von dem Officier, der ſich dicht an ſeiner Seite hielt, mit dem Degen kräftig abgelenkt wurde, worauf der Prinz den Dänen niederhieb und ſich nun mit der wachſenden Zahl ſeiner Reiter Bahn brach.

Auch an andern Punkten war der Sieg ſchon er⸗ rungen, die Schweden brachen in die Stadt ein, Andreas Bille, der däniſche Reichsmarſchall, ſchwer verwundet, war in eins der Außenwerke gerettet worden, wo ſich

die Vertheidiger, die noch am Leben und nicht gefangen

waren, ſammelten, um auf däniſchen Schiffen, die in der Nähe lagen, ſich nach Fünen zu retten. Widrige Winde hinderten dieſe aber, ſich dem Lande zu nähern, die Reſte der Dänen muften ſich den Siegern auch erge⸗ ben und Andreas Bille ſtarb bald an ſeinen Wunden.

So fiel Fridericia, die ſtarke Feſtung, welche König Friedrich der Dritte kürzlich mit großen Koſten erbaut