Teil eines Werkes 
1. Theil (1862)
Entstehung
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men geheißen hatte und fragte nach den Verwandten. Geduld! ſagte der Vater.Sie ſind zu einer Kindstaufe bei einem guten Freunde und Nachbar. Mußt heut ſchon mit Deinem alten Vater vorlieb nehmen.

Der Sohn war betroffen, ſein mildes, braunes Auge trübte ſich.Und morgen ſchon muß ich wieder ſcheiden, ſagte er.

Heut kommen ſie wieder und Du wirſt nicht mit dem erſten Hahnenſchrei morgen reiten, tröſtete ihn der Vater.Komm' nur herein ich habe mit Dir zu reden.

Er führte ihn in die große Wohnſtube, während für ſeine Aufnahme von den Schloßleuten ohne wei⸗ tern Befehl geſorgt wurde. Detlev ſetzte ſich in den Stuhl des Hausherrn und hieß ſeinen Sohn den an⸗ dern, den er ſonſt einzunehmen pflegte, zu ihm rücken. Lange Fragen und Umſchweife liebte er nicht, heut ſchien es ihm aber doch ſchwer zu werden, gerade auf das loszugehen, was er ihm zu ſagen hatte, denn er räuſperte ſich mehrmals und antwortete zerſtreut auf

die Erkundigungen des Sohnes, wie es hier bei dem Einfalle der Polen ergangen ſei, deren Spuren er ſo weit ſie geſtreift waren, bemerkt hatte.

Ja, Fritz, ſagte der Vater, auf einmal,ich