Teil eines Werkes 
2. Bd. (1857)
Entstehung
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aſtir⸗ wenn Deut⸗ eiſter ligen inger

So⸗ des erce⸗ ver⸗

ittire laubt über roßen erce⸗ uns, leine

denn

ſtens für die Ehre deutſcher Ration ſtreiten, der ich angehöre, wenn auch nicht dem deutſchen Reiche.

Seltſames Volk! äußerte Filippo, den Kopf ſchüttelnd.Doch mag es gut ſein für Eure Nach⸗ barn, daß Ihr ſo und nicht anders ſeid. Ständen alle Deutſche einmüthig zu ihrem Kaiſer, ſo würde er bald Herr des Schickſals aller Länder ſein! Wie nun aber, wenn Euer Kaiſer dem Könige von Frankreich abſagt, was werden die Hauptleute thun, welche dieſem dienen?

Was Ehre und Pflicht von ihnen fordert, ganz gewiß! verſetzte Bernhard mit Zuverſicht, ohne ſich durch das ungläubige Lächeln Andrea's irren zu laſ⸗ ſen.Ich weiß, Euer Feldherr hat bereits im vori⸗ gen Jahre verſucht hier fiel ihm plötzlich mit heißem Schreck ein, daß, was er ſagen wollte, auf die Anerbietungen bezogen werden könnte, welche der Unterhändler bei Padua dem ſtarken Sachſen gemacht, die Worte von der Roſe von Brescia fielen ihm wie⸗ der ein und trieben ſein Blut in die Wangen ich meine, ſetzte er ſchnell und verwirrt hinzu, im vorigen Jahre ſchon ſind Deutſche im Dienſte Venedigs gegen den Kaiſer geweſen mir erzählte, wenn ich nicht irre, Herr Marani, Euer Vetter, davon.