Teil eines Werkes 
1. Bd. (1857)
Entstehung
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Ruhm und Ehr' in der Welt zu verdienen. In Eurer Stelle macht' ich's ebenſo.

Aber, ſoviel ich Euch verſtanden habe, wandte Bernhard ein,gab's für den Schlabrendorff noch einen beſondern Grund, der ihn bewogen hat, ſein Vaterland zu verlaſſen und die Heimkehr zu ver⸗ ſchwören.

Ja freilich einen erſten Antrieb will der Menſch immer haben, verſetzte Haugwitz lachend, denn von Natur iſt er träge. Bei mir war's auch ſo. Wie Ihr mich da ſeht, bin ich in der halben Welt herumgekommen, und das Reiſen geht mir über alles, aber als junger Geſell mußt' ich auch erſt vom Schickſal beim Genick gefaßt und aus dem warmen Neſte geworfen werden, eh' ich einſah, was mir wohlthat. Das will ich Euch einmal erzählen.

Ich werde Euch morgen beim Wort halten, warf Bernhard, eine lange Abſchweifung fürchtend, ſchnell ein.Heute will ich Euch auf den weiten Ritt, den Ihr wohl gemacht habt, nicht mehr von Eurer Ruhe abhalten. Aber da Ihr mir den ſchönen Sachſen zum Muſter aufſtellt, ſo könntet Ihr mir noch wohl ſagen, was ihn eigentlich aus der Hei⸗ math getrieben und wie er ſich darüber geäußert hat. Ihr ſpracht von einem fürchterlichen Fluche.