Teil eines Werkes 
2. Bd. (1859)
Entstehung
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lich zur Religion des häuslichen Herdes. Nun aber kann über eine nervöſe Frau jeder unbedingt ge⸗ Don bieten, der es verſteht, die Nervenpaare, woraus ihr Organismus beſteht, gehörig ſpielen zu laſſen. dem Deine amtliche Stellung macht es dir möglich, für nem alle deine Launen die Polizei aufzubieten; ſchon ieſe morgen früh alſo wirſt du wiſſen, in welchem Gaſt⸗ hauſe der angebliche Alexander Lancival abgeſtiegen n iſt. Du ſuchſt ihn auf und läſſeſt, in deiner Eigen⸗ ſchaft als königlicher Procurator, ihn ein Verhör das beſtehen. Schon bei der dritten Frage verliert er oder vielmehr ſie den Kopf. Dann fällt die Maske ſetz⸗ und es bleibt das Weib übrig. Biſt du ein Mal ha⸗ ſo weit, ſo nimmſt du den feierlichen Amtston an, ſprichſt von deinen Pflichten, von den ihrigen, vom ſie falſchen Paſſe, von ihrem Ehemann Alle dieſe ze Engel, welche ſo in der Welt herumfahren, haben tete einen Mann.. Nun machſt du ihr recht Furcht... dochAber ich möchte ihr im Gegentheil gefallen. ichGanz richtig, und nichts macht ein Weib ge⸗ ſchmeidiger, ſanftmüthiger, ſchmeichleriſcher als die Furcht. Nun wird es an ihr ſein, dir den Hof zu hir machen. Siehſt du ſie gehörig eingeſchüchtert und te gehörig mürbe, ſo wird deine Rolle eine andere: iei der königliche Procurator verſchwindet und macht Herrn Joſeph Giraud de la Rochette Platz, einem

jungen Manne von zweiunddreißig Jahren, der nicht

det übel gewachſen, wenn er auch ein bischen zu dick um⸗ iſt, und der neben vielem Mutterwitz ein noch jung⸗ em⸗ fräuliches und vulkaniſches Herz beſitzt. Aus einem hen geſtrengen Richter wirſt du ihr Beſchützer, ihr Freund,

ſich kurz Alles, was ſie dich immer werden läßt; und