Teil eines Werkes 
7. Bd. (1859) Sammlung
Entstehung
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272 Die drei Edelſteine

Ulrich. Welches denn, Jüngferchen, welches denn 2

Agapenor(ihn wohlgefällig vetrachtend). Hm, er wird bald reif ſein!

ulrich. Wie ſie ſchmunzelt! Sapperment! Am Ende mache ich doch noch eine

Agapenor. In der That, dieſe nimmt zu, das Geſicht ſtrahlt Kraft und

ulrich. Weiß Gott, ich gefalle

Agapenor. Vernimm denn, Fremdling, dein Schick⸗

dort der Göttin geopfert zu werden. lrich Enutgeiſtert, läßt beide Arme ſinken). Ach!

Agapenor. Allein die Göttin verſchmäht magere Opfer, darum biſt du als r fetteſte deiner Gefährten zum Erſten beſtimmt, und darum hat man dich mit guten Speiſen über⸗ füllt, damit du noch fetter wirſt. Bald iſt es genug, und der Tag deines Todes iſt nahe. Einks ab.)

Achter Auftritt.

ulrich Gguch. Der Tag meines Todes, das iſt eine ſchöne Geſchichte! Geopfert ſoll ich werden? Das heißt wahrſcheinlich geſchlachtet und nachher gebraten! O, das iſt heimtückiſch, das iſt niederträchtig, das iſt ich weiß tein Wort mehr dafür. Geben mir gut zu eſſen, machen mich fett, mäſten mich förmlich, um mich nachher zu braten. Wahrſcheinlich werde ich dann auch gefreſſen, und ich Eſel freute mich immer über meinen ſtattlichen Bauch, der dieſe Kannibalen erſt reizt. Hildegard, Hildegard, arme jungfräu⸗

liche Begr

von gute Wein

gema

wir

führ blut

etwe

tage ten