Teil eines Werkes 
1. Theil (1831)
Entstehung
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überliefern ſoll. Lebe wohl, auf kurze Zeit, Marion! doch ſollten wir uns nicht wieder ſehen, ſo erflehe ich den Segen des Himmels für Dich. Und Marie entzog ihre Hand Marions Lippen, dann mit übervollem Herzen folgte ſie ihren Rittern, die immerwährend ihre Roſſe anſpornten, und endlich an einem Kreuzwege gänzlich verſchwanden.

William vermochte nicht zu folgen, ſon⸗ dern blieb auf demſelben Flecke wie einge⸗ wurzelt ſtehen, und ſah unverwandt in die Ferne. Marion hatte indeß ihr Boot ſchon erreicht, als ſie eine Stimme vernahm, die ſie zu gern hörte, um ihr nicht zu lauſchen.

Marion, Du willſt nicht allein von hinnen. Darf ich mich Dir zum Begleiter anbieten, erlaubſt Du mir, Dich nach dem Vaterhauſe zu führen? Wunſcheſt Du es jedoch nicht, ſo gehorche ich Dir, und folge jener trügeriſchen Schönheit.

Alvensleben Tochter.