Teil eines Werkes 
1. Theil (1831)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

323

bin lebensſatt genug, um zu wünſchen, daß

ich ſchon jenſeit dieſer Welt wäre. O! näh⸗

men mich doch dieſe Fluthen in ihrem Schooße auf! Doch nein, dieſer Tod wäre u zwar erwünſcht, aber das Erwachen jenſeits deſto ſchrecklicher! Dies ſagend, ſie ihren

Lilienarm um den Nacken des ſchluchzenden

Page n, und weinte bitterlich.

Einige Augenblicke ſtand der junge Fähr⸗ mann auf ſein Ruder geſtützt, und warf aber mals einen grimmigen Blick auf ſeinen be⸗ glückten Nebenbuhler; aber als ſeine ver⸗ folgte Schöne ihr Auge auf ihn richtete und ein Lächeln ſich in ihre Thränen miſchte, ging er wieder an ſein Amt, und näherte ſich bald dem Ufer, wo ſchon mehrere Ritter ungedul⸗ dig ihrer Ankunft entgegen harrten.

Glaubſt Du wohl, jener Gelbſchnabel hätte uns blos zum Beſten gehabt? Bei der heiligen Jungfrau! ich könnte mich nicht einmal T2