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Wie vom Donner gerührt ſaß ich da; zitternd hörte ich die gelaſſene Rede mit an, und reichte ihm dann meine bebende Hand. Er ſchüttelte ſie kraͤftig, und wollte ſich ent⸗ fernen, als ich aufſprang und ihn faſt gewalt⸗ ſam zurückhielt. Ich weinte, bat und flehte, mir etwas Näheres über jene Umſtände zu ſagen, doch er blieb kalt, wie Eis, und ſetzte dann hinzu:
„Eure Bemühungen, etwas Näheres zu erfahren, werden vergebens ſeyn. Mich ſeht ihr nie wieder, denn ich reiſe mit meinem Va⸗ ter nach Amerika. Lebt wohl.“
Pfeilſchnell war er zur Thüre hinaus, und noch in derſelben Viertelſtunde reiste er ab. Auch nicht eine Sylbe habe ich über Lau⸗ ra's Schickſal wieder gehört.
So groß mein Schmerz war, ſo linderte ihn doch die alles tröſtende Zeit. Das An⸗ denken an das unglückliche Mädchen, das ich gufrichtig und glühend liebte, vermochte ſie


