Teil eines Werkes 
1. Theil (1831)
Entstehung
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mitnehmen wollte. Lächelnd, und mit wehmu⸗ thig thränenden Augen, ſah ſie mich an, und folgte endlich tiefbewegt, da ſich bei ihr jene Empfindung äußerte, die uns ſtets ergreift, wenn wir von einem Orte uns trennen, der viele Jahre lang Zeuge aller unſerer Gefühle und Handlungen geweſen iſt.

Wir durchſchritten ruhig die Schlucht, und erreichten glücklich den Wagen. Ich hob mein furchtſames Mädchen ein, und befahl dem Kut⸗ ſcher, ſo ſchnell als möglich zu fahren. So viel Mühe ſich auch der Kerl gab, ſo ging doch der Wagen auf dem mit Wurzeln bewachſenen Wege äußerſt langſam. Laura wurde ängſt⸗ lich, ich ſelbſt ſah mit Kummer dem Ausgange entgegen, und hörte nicht auf, den Kutſcher anzutreiben. Ich verſprach ihm fürſtliche Be⸗ lohnung, doch ſchien es, als ob er abſichtlich langſamer fahre. Schon war eine halbe Stunde vorüber, als wir, dem Ausgange des Waldes nahe, durch einen tiefen Hohlweg zu fahren hatten, der die Mühſeligkeit des Weges er⸗

v. Alvensleben Tochter. U