Teil eines Werkes 
1. Theil (1831)
Entstehung
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als ich in das Thal ſo weit vorgedrungen war, daß ich den Tempel wieder erblickte, hörte ich plötzlich Geſang mit Begleitung einer Harfe. Es waren Töne, deren Zauber und Liebreiz mein Inneres bewegten und jetzt noch durch die Erinnerung ein wehmüthiges Gefühl her⸗ vorzupreſſen vermögen. Es entging mir kein Laut; der Text war italieniſch. Was ich be⸗ halten habe, will ich treu hier mittheilen.

Wenn der Sonne heller Strahlenſchimmer Rings die Berge neu belebt, Und der Thau am Halme mit Geflimmer Und mit Perlenglanz dies Thal umwebt; D dann hochberauſcht von wonnigem Eutzuͤcken, Liefbewegt von gualerpreßter Pein, Sehn' ich mich aus dieſes Thales Mitte, Unter Menſchen erſt ein Menſch zu ſeyn.

Murmelnd rauſcht die Quelle, und es bluͤhet deu geßtaͤrkt das Blümchen friſch und ſchoͤn; kur ich welke hin. Vergebens fliehet

Mancher Seußzer zu den Sternenhoͤh'n. Darum, ſuͤße Hoffnung, die du nie betrogen,

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