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„Gerechtigkeit!— Gerechtigkeit!— Rache, blutige Rache an dem ruchloſen Mörder!“
Maria wußte, wie verhaßt ihr Geliebter bei dem Volke, und wie leicht dieſes in Gäh⸗ rung zu bringen war; mehrere unruhige Auf⸗ tritte hatten in der letzten Zeit Statt gefun⸗ den, und wenn der Aufruhr auch bisher noch immer glücklich im Entſtehen gedämpft worden war, ſo glimmte doch der Funken der Empörung noch unter der Aſche fort, und mit jedem Tage konnte er in helle Flammen ausbrechen. Da⸗ her zitterte Maria jetzt, als ſie den Tumult vernahm, für das Leben des Geliebten, und mit bebender Stimme ſagte ſie zu ihrer Ver⸗ trauten:„Eile, meine Camilla, und ſchaffe mir Rachricht, zuverläſſige Nachricht, was die⸗ ſer Lärmen zu bedeuten hat.— Ich ſterbe vor Unruhe, ehe ich weiß, ob auch das Leben, die Sicherheit des Königs nicht gefährdet ſind.— Eile, aber laß mich nicht lange auf Gewißheit harren.— Sende mir eine meiner Kammer⸗
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