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Einige Tage nach dem oben beſchriebenen nächtlichen Ereigniſſe war in ganz Sevilla das Gerücht verbreitet, der König habe, durch Ei⸗ ferſucht gereizt, einen Jüngling vornehmen Standes ermordet. Bald laut, bald flüſternd
theilte man ſich das furchtbare Geheimniß mit,
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und zahlloſe Verwünſchungen wurden gegen den König ausgeſtoßen, der ſeiner Grauſamkeit, der vielen von ihm verübten Gewaltthätigkei⸗ ten wegen, ſeinen Unterthanen ohnehin ſchon verhaßt war.
Der Ermordete gehörte der Familie Guz⸗ man, einer der angeſehenſten des Landes an; bisher war ſie der Parthei des Königs treu geblieben, hatte ſich wenigſtens nicht zu der der Unzufriedenen gehalten, aber mächtig ſtand es zu befürchten, daß dieſer unglückſelige Mord auch ſie zu Feinden des Königs machen würde. Lange ſchon glimmte der Funke der Empörung, durch den Baſtard Heinrich, Peters Halbbru⸗ der, unabläſſig angefacht, unter der Aſche, und die Beſſern, alle Die, welche es mit dem
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