Teil eines Werkes 
1. Theil (1831)
Entstehung
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Lange wogte der Kampf unentſchieden hin und her. Beide Streiter waren jung und kräftig, waren des Gebrauches ihrer Waffen Meiſter, und durch Rachſucht geſpornt. Noch war keiner von Beiden verwundet, da öffnete ſich im Rücken des zuletzt Angekommenen ein Fenſter, ein altes Weib, durch das das Schwer⸗ tergeklirr aus dem ſanften Schlafe aufgeſchreckt, ſteckte den Kopf durch die kleine Oeffnung, und fragte haſtig, und mit kreiſchender Stimme: Nun, was giebt's denn hier, daß Ihr ſol⸗ chen gottesläſterlichen Lärmen verführt, und den Schlaf ehrlicher Leute ſtört? Um aber nicht blos zu fragen, ſondern auch zu ſehen, hielt ſie die flackernde Oehllampe, um bei dem hellen Scheine derſelben wo möglich einen der Fechtenden zu erkennen, mit dem dürren Arme weit auf die Straße.

Der unerwartete Schimmer des Lichtes, ſo

wie der gellende Zuruf der Alten, machten Den,

der dem Fenſter zunächſt ſtand, einen Augen⸗ blick ſtutzig; er wendete den Kopf nach der