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An mich ſelbſt. RNach dem Catull 77.
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Iſt dieß dem Sterblichen ein ſtäter Quell von Freu⸗ den,
Wenn er ſein redlich Herz durch Laſter nie beſchwert:
Die Treue nie gekränkt, mit lügenhaften Eiden
Die Menſchen nicht getäuſcht, die Götter nicht ent⸗
ehrt:
So ſtrömet Wonne dir noch auf die ſßätſten Tage Aus deiner ſchlecht genug gelohnten Liebe zu. Denn was nur möglich iſt, daß Ein Menſch andern
ſage, Ein Menſch für andre thu', das ſagteſt, thateſt du.
Doch ach! verſchwendet wars an ihr; die Undonk⸗ bare! Drum bleib, den Göttern ſelbſt zum Trotz, nicht eleld mehr! Ermanne dich, ſey ſtark: zwar ein durch viele Jahre Nicht abgeſchüttelt Joch abſchütteln, das iſt ſchwer,
Doch das nur rettet dich; der Kampf ſey ausge⸗ ſtritten! Auf ſiege! frage nicht, wird dieß auch möglich ſeyn? Ihr Götter wohnt bey euch Erbarmen, pflegt ihr mitten Im Tod den Ebdlen noch mit Hülfe zu erfreun;!
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